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Zollikon erzielt einen Gewinn von 9,4 Mio. Franken

4. April 2019

Die Jahresrechnung 2018 der Gemeinde Zollikon schliesst erfreulich ab. In der Erfolgsrechnung resultiert ein Überschuss von 9,4 Mio. Franken. Die Investitionsrechnung schliesst zwar 1,6 Mio. Franken über Budget, diese Mehraufwendungen sind aber auf Verschiebungen von Kosten aus dem Vorjahr zurückzuführen. Der Überschuss wird dem Eigenkapital gutgeschrieben, welches sich auf 195,9 Mio. Franken erhöht.

Erfolgsrechnung
Diverse einmalige Effekte haben zu diesem positiven Ergebnis der Erfolgsrechnung beigetragen: So konnte die Liegenschaft des ehemaligen Kindergartens Unterhueb verkauft werden. Der Verkaufsgewinn (1,2 Mio. Franken) war nicht budgetiert. Zusätzlich wurde die Gemeinde an der Auflösung einer Hinterlassenschaft (0,9 Mio. Franken) beteiligt. Nicht mehr benötigte Rückstellungen für die Sanierung der Beamtenversicherungskasse (BVK), konnten aufgelöst werden (0,3 Mio. Franken). Aus der Altlastensanierung des Zielhanges der ehemaligen Schiessanlage Rehalp in Zürich konnten ebenfalls noch Rückstellungen (0,4 Mio. Franken) aufgelöst werden. Diese Sondereffekte verbesserten das Ergebnis gegenüber dem Budget um 2,8 Mio. Franken.

Die wesentlichen Abweichungen zum Budget liegen bei höheren Steuereinnahmen (5,6 Mio. Franken), welche aber trotz einer Erhöhung des Steuerbusses um 3% unter dem Niveau des Vorjahres liegen.

Investitionsrechnung
Die Investitionsrechnung schliesst mit Nettoinvestitionen im Verwaltungsvermögen von 14,5 Mio. Franken um 1,6 Mio. Franken über dem Budget. Dies ist vor allem auf zeitliche Verschiebungen beim Bau des Kindergartens und der Musikschule im Schulhaus Rüterwis (4 Mio. Franken) zurückzuführen. Diese Kosten waren in den Vorjahren budgetiert gewesen. Die Erstellung der Schulcontaineranlage Oescher belastet die Investitionsrechnung um 1 Mio. Franken mehr als dies budgetiert war.

Die Investitionen ins Finanzvermögen lagen mit 3,1 Mio. Franken rund 1,1 Mio. Franken über dem Budget. Die Sanierung des Gebäudes an der Gstadstrasse 23 kostete 2018 rund 1,2 Mio. Franken mehr als budgetiert.

Trotz des sehr guten Ergebnisses sind die finanzpolitischen Zielvorgaben, welche sich der Gemeinderat zur Erreichung eines ausgeglichenen Finanzhaushaltes gesetzt hat, noch nicht eingehalten. Es braucht in den kommenden Jahren weitere Anstrengungen um die Nettoschuld abzubauen und die anstehenden Investitionen (Schwimmbad Fohrbach, Schulhäuser) finanzieren zu können.

Zahlen