Projekt Neubau Wohn- und Pflegezentrum (WPZ) Blumenrain
Die beiden Wohn- und Pflegezentren Beugi und Am See verfügen über 65 bzw. 45 Plätze. Sie wurden in den 70er Jahren als Altersheime gebaut. Aus zwei mach eins Zwei Standorte sind im Betrieb aufwändiger und damit auch teurer als eines. Zudem könnte selbst eine umfassende Sanierung aus zwei Altersheimen kein modernes und wirtschaftliches Wohn- und Pflegezentrum machen. Das Alterskonzept der Gemeinde Zollikon sieht deshalb die Zusammenführung des Angebots der beiden Heime Beugi und Am See in einem modernen, zukunftssicheren Wohn- und Pflegezentrum Blumenrain vor. In mehreren Entscheiden hat der Zolliker Souverän diese Pläne unterstützt.
Veränderung in der Bewohnerschaft Der medizinische Fortschritt und der Ausbau der ambulanten Dienstleistungen, vor allem durch die Spitex, haben die Zusammensetzung der Bewohnerschaft verändert. Das Durchschnittsalter der Bewohnerinnen und Bewohner ist in den letzten Jahren ständig gestiegen und beträgt heute rund 87 Jahre. Heute sind 70% aller Bewohnerinnen und Bewohner mittel- bis schwerpflegebedürftig. Rund ein Viertel hat eine dementielle Erkrankung. Parallel zu dieser Entwicklung ist die durchschnittliche Aufenthaltsdauer in den letzten Jahren auf durchschnittlich drei Jahre gesunken. Neue, andere Bedürfnisse Die räumliche Konzeption eines Altersheims taugt für eine gerontologisch auf der Höhe der Zeit angebotene Pflege und Betreuung nicht mehr. Beide Häuser weisen eine zu kleinmaschige Raumstruktur auf. Nach heutiger Norm müssen die Zimmer deutlich grösser sein. Auch das Angebot der Nasszellen entspricht heutigen Ansprüchen nicht mehr. Die Bewohnerzimmer verfügen über eine kleine Nasszelle ohne Dusche, die Etagenbadezimmer sind zu klein und ungeeignet für die Pflege und Betreuung. Für Bewohnerinnen und Bewohner mit Gehhilfen sind die Türen und Durchgänge zu schmal, und die Behindertennorm wird an vielen Orten nicht eingehalten. Der Zahn der Zeit nagt auch am Gebäude Die Nutzungsdauer verschiedener Gebäudeteile (zum Beispiel Fenster oder Liftanlagen) und der Haustechnik ist überschritten. Die Unterhaltskosten nehmen zu. Der Energieverbrauch ist überdurchschnittlich hoch. Die Materialien und Oberflächen sind abgenutzt und werden dem heutigen Verständnis bezüglich Hygiene und Reinigungsfreundlichkeit nicht mehr gerecht. Trotz hohem Aufwand für Pflege und Reinigung der Oberflächen bleiben die Resultate unbefriedigend. Planungsstand Seit Ende 2010 liegt eine aus einem Projektierungswettbewerb hervorgegangene Bebauungsstudie vor. Ebenfalls genehmigte die Gemeindeversammlung am 22. Juni den Kredit für das Vor- und Bauprojekt. Am 7. Dezember 2011 genehmigte die Gemeindeversammlung den Gestaltungsplans. Die nächsten politischen Endscheid betreffen die Zukunft des WPZ am See (Dezember 2012) und schliesslich den Objektkredit (voraussichtlich Frühling 2013. Frühestmögliche Fertigstellung: 2016. Tour durch das Projekt Klicken Sie auf untenstehende Titel und machen Sie eine Tour durch das Projekt Neubau Wohn- und Pflegezentrum Zollikon.
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